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Tja, mittlerweile bin ich doch echt froh, dass ich mir neben der PS3 noch die X360 zugelegt hab, denn sonst wäre ich nicht in den Genuß von 2 tollen Next Gen RPGs von Namco gekommen. Tales Of Vesperia, das erste Tales Spiel, das ich wirklich richtig spiele, schafft es sogar das tolle Eternal Sonata, das ich ja in der verbesserten PS3 Version gespielt habe, zu übertrumpfen. Vom Stil her sind beide ähnlich, wobei Vesperia grafisch noch stärker in Richtung Anime geht und quasi wie ein spielbarer Zeichentrickfilm aussieht. Da passt es natürlich gut, dass die Cutscenes, die nicht in Spielgrafik sind, als Animefilme gedreht wurden. Einen kleinen Einblick bekommt man gleich beim jedem Start des Spiels, wo ein Animemusikvideo gespielt wird, dass die Hauptfiguren zeigt. Wer hier schon geschockt ist, muss wohl mit dem eigentlichen Spiel gar nicht mehr anfangen. Insgesammt bin ICH von Vesperia wirklich begeistert. Es erfindet zwar sowohl was Figuren als auch was Story angeht bislang das Rad nicht neu, aber präsentiert das alles so unheimlich symphatisch und mitreißend, dass man sich als Animefan wirklich wie im siebten Himmel fühlt. Zudem kann ich auch bislang eigentlich keine wirklichen Schwachstellen im Spiel entdecken; bei Eternal Sonata gefiel mir ja die Kamera in den Kämpfen nicht immer 100%. Und, und das ist für ein 3D Next Gen JRPG ja scheinbar echt schon eine Besonderheit geworden, es hat eine frei begehbare Weltkarte wie die klassichen Final Fantasys. Etwas das Final Fantasy XIII ja auch nicht mehr hat. Das System hier ist im Grunde genau wie bei den alten Finals. Man läuft auf der 3D Karte rum und kann Städte und Dungeons ansteuern oder einfach die Gegend erkundne und Monster verhauen um seien Party zu leveln etc. Hierbei wechselt das Spiel dann sowohl auf der Weltkarte als auch in den Städten etc in einen Kampfbildschirm, bei dem man allerdings nur den Gruppenanführer steuert. Die anderen werden von der recht ausführlich einstellbaren KI kontrolliert. Die Kämpfe sind in Echtzeit und nicht wirklich anspruchsvoll. Mit der Hauptfigur haut man eigentlich nur mit Schwert bzw Axt auf die Gegner und führt zwischendurch mal einen Skill aus. Macht aber dennoch viel Spass, zumindest mir. Das Taktische ist das Verteilen der Fertigkeiten, die man während des Spielverlaufs durch benutzen von Waffen lernen kann. Achso und ja, es gibt keine Zufallskämpfe, auch nicht auf der Weltkarte. Es tauchen immer wieder zufällige, der Region entsprechende Monster auf, aber man sieht sie Auf der Karte und kann ihnen ausweichen. Es scheint als hätte Square Enix, zumindest was den Spielspass angeht, mit Bandai Namco im JRPG Sektor mittlerweile einen starken Konkurrenten bekommen. Ich habe zwar das letzte Star Ocean noch nicht gespielt, aber sowohl Eternal Sonata als auch Vesperia sehe ich momentan vor Final Fantasy XIII. Natürlich nicht, was das Produktionsvolumen anbelangt, wohl aber den Spielspass und die Stimmigkeit des Ganzen. Magna Carta 2 hat mir trotz der Schwächen eigentlich auch mehr Spass gemacht. Final XIII hab ich bislang immer noch nicht durchgespielt, auch wenn ich die Zeit gehabt hätte. Mich interessiert aber das Ende einfach nicht genug und das ist für ein JRPG schon ein schlechtes Zeichen. Wobei ich dazu saen muss, dass ich schon über das Ende von Final gelesen habe, aber dennoch, einen wahrscheinlich bombastischen Abspann in Animationsfilmqualität nicht sehen zu müssen, ist schon nicht gerade positiv, gerade bei einem Final Titel.
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