|
Okay, also wer melancholische Western mag und ne PS3 oder X360 hat sollte dieses Spiel gespielt haben. Gefällt mir persönlich sogar noch besser als GTA 4, auch wenns leider ein paar (mir sind vorallem grafische aufgefallen) Bugs hat.
Ein klassicher Western ist RDR nicht, das war wahrscheinlich eher der PS2 Vorgänger. Die Story hier spielt in den 1910ern und zeigt das Ende des "wilden Westens". Es geht um Zivilisation mit allen Mitteln, Rehabilitierung und Resozialisierung und letztendlich um die Konsequenzen von Taten, sowohl von Personen, als auch von Institutionen. Das ganze hat dementsprechend ein eher melancholisches Ende, ohne hier zu viel verraten zu wollen, was aber dennoch mit dem Open World Character des Spiels (man kann nach den Credits endlos weiterspielen) vereinbar ist und einen ordentlichen Schuß Kritik am System beinhaltet, der einem auch ein kleines Lächeln der Genugtuung aufs Gesicht malen kann. Wer Rockstar kennt wird ja wissen, dass das amerikanische System, bzw allgemein die Industriegesellschaft, in deren Spielen ja nie so gut wegkommt. Das Ende von RDR könnte aber auch von Eastwood sein, wobei heute wohl nicht mehr vom megabitteren heutigen Eastwood.
Wenn Rockstar noch die Bugs wegbekommt wage ich hier von einem Meisterwerk zu sprechen und hoffe, dass wie bei GTA 4 auch noch Erweiterungen mit neuen Stories kommen.
|